Moderne Methoden des betreuten Lernens

Welcher Führungsstil bzw. Unterrichtsform fördert mehr die, die wirklich intensive Betreuung brauchen?

 

Belehrung / Schlechter Chef / Schlechte Erziehung

Mißachtung der Ethik.

Durch diesen Stil werden Ängste erzeugt, die die Selbstverwirklichung des Lernenden und die Nähe zwischen zwei Menschen stören.

Z.B. Aufmerksamkeit auf sich ziehen, indem der schlechte Chef seine Macht an jemand in der Gruppe ausspielt, der das wie ein nahestehnder Mitarbeiter aushalten kann.

 

Beratung / Guter "Chef" / Gute Erziehung

Ethik.

 

Frontalunterricht

Im üblichen Frontalunterricht werden die Lernprobleme der Schwächsten einfach übergangen, weil die veraltete Schulpädagogik fordert, dass alle Schüler sich am Tempo des Durchschnittsschülers anpassen müssen, ob sie das können oder nicht bzw. wollen oder nicht. Im Frontalunterricht werden alle gleichzeitig gleich angesprochen, er ist somit als einzige Unterrichtsform ungeeignet.

 

Projektarbeit und Freiarbeit

Die veraltete Schulpädagogik (ihre Vertreter) wehrt sich wegen dem Grundsatz Gleichbehandlung Ungleicher gegen moderne Methoden, die gut geeignet sind, die Hilfe stärker dorthin zu lenken, wo sie wirklich gebraucht wird. Diese modernen Methoden, in der der Lehrer vom veralteten Belehrer zum modernen Berater wird, sind die Projektarbeit und Freiarbeit. Hilfe zur Selbsthilfe fördert die Selbständigkeit der Lernenden. Es gilt im modernen Unterricht generell die

Spielregel der Freiarbeit
Erst wenn man trotz intensiver Bemühungen das Problem selbst nicht lösen kann, versucht man es in der Selbsthilfegruppe, zuletzt nimmt die Selbsthilfegruppe den Experten zu Hilfe, das muss nicht immer nur der Lehrer sein.

Dieses erfordert dann vom Lehrer, mehr Hilfen für das Finden des eigenen Lernwegs auf Anfrage zu bieten, ob nun im Einzelgespräch oder durch ein Informationsblatt im Intranet.

Während früher die Schüler den Frontalunterricht der Lehrer "gestört" haben,
"stört" jetzt der Lehrer bzw. Vorgesetzte die Freiarbeit und Projektarbeit der Schüler durch frontalen Fachunterricht, aber dafür nur so oft wie unbedingt nötig.

In Unternehmen wird von den Mitarbeitern erwartet, dass sie die Prinzipien der Projektarbeit und Freiarbeit anwenden.

Freiarbeit

Basierend auf Medien wie Lernspielen, Büchern, Intranet und Internet lösen die Lernenden individuell und selbständig die Aufgaben. Diese Aufgaben sind teils völlig frei gewählt, teils vom Lehrer gestellt und teils ergeben sich diese aus bei der Projektarbeit auftauchenden Problemlösungsansätzen. D.h. der Schüler sammelt im letzten Fall für sein Projekt brauchbare Informationen, ordnet sie, schreibt sie in eigenen Worten und Bildern um sie zu verstehen, etc. Und dokumentiert seine Teilaufgabe auch für nachfolgende Schülerklassen im Intranet bzw. Internet.

Schrittweises selbständiges Erstellen der Wochenpläne

 

Projektarbeit

Beherrschen die Schüler die Freiarbeit, so kann die Projektarbeit begonnen werden.

Die Schüler sollen lernen, mit komplexen gesellschaftlichen Fragestellungen konstruktiv umzugehen. Dabei können sie ihre Erkenntnisse auch den Bürgern über Ausstellungen und Elternabende zur Verfügung stellen und so die Demokratie stärken.

In der Projektarbeit geht es somit um Themen, die das Aufsuchen von Projekträumen oder anderer Orte außerhalb der Schule erforderlich machen. Projekträume wie Medienwerkstatt, technische Werkstatt, szenisches (Film-, Theater-) Studio, Bio-Garten, Entspannungs- und Ruheraum und ein Büro für Außenkontakte. Um an den Orten außerhalb der Schule wie Pflegeheim, Krankenhaus, Künstlerwerkstatt, Produktionsanlagen, Marketingbüro lernen zu können, müssen die Schüler (und Lehrer) lernen, die Außenbeziehungen der Schule dauerhaft zu gestalten. Die Lehrer und Schüler
sprechen mit den Mitarbeitern der Betriebe, je nach Hobbys bzw. Berufswünschen der Schüler, um die Aufgaben der Erwachsenen im Ansatz zu verstehen, zu analysieren und daraus individuelle Teilaufgaben für das Lernen in der Schule zu erstellen.

 

Zusammensetzung der betreuten Lernenden

Die Schüler suchen sich ihre Vorbilder nicht nur bei den Erwachsenen, sondern auch bei den Schülern, die etwas besser können als man selbst. Somit sollen die Kleingruppen nicht möglichst homogen, sondern eher leistungsheterogen zusammengesetzt sein. Hier wird oft die Leistungsmessung als Hindernisgrund vorgeschoben. Aber was ist wichtiger? Die Förderung der Leistung um dann später überhaupt etwas Sinnvolles messen zu können oder der Vergleich der Leistung innerhalb einer Schulklasse, der die Förderung der Leistung bremst? Werden die Schüler so gemessen wie sie auch später vom Arbeitgeber gemessen werden, d.h. nach dem Prinzip Allgemeinbildung (Pflicht) und Individualbildung (Kür), dann können auch Klassenarbeiten entsprechend gestaltet werden. Wie auch im Eiskunstlauf ein Pflichtteil und Kürteil. Damit sich jeder Schüler sein Vorbild aus vielen verschiedenen Persönlichkeiten suchen kann ist eine Trennung der Schüler in Hauptschule, Realschule und Gymnasium zu unterlassen. Das senkt auch die Gefahr, dass die Eltern vom Gymnaium elitäres Verhalten an den Tag legen. Schüler und Eltern sollen nach (fachübergreifenden) Lerninteressen gruppiert werden.

 

 

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